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Deutschland überprüft den GlüStV 2021 vor der Bewertungsfrist bis Ende 2026

Geschrieben von Klara Long · 11.8.2026

Deutschland überprüft den GlüStV 2021 vor der Bewertungsfrist bis Ende 2026

Aktuelle Entwicklungen im regulierten deutschen Glücksspielmarkt mit Fokus auf Slots und Kanalisierung

Hintergründe der formellen Überprüfung

Die Länder in Deutschland haben eine formelle Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 eingeleitet und dabei den Fokus auf Regelungen gelegt die den regulierten Markt betreffen während die Frist für die Evaluierung auf den 31. Dezember 2026 festgelegt wurde Experten beobachten dass restriktive Vorgaben wie das Einsatzlimit von einem Euro pro Spin bei virtuellen Automatenspielen Verzögerungen von fünf Sekunden zwischen den Spielen und Obergrenzen für Einzahlungen die Wettbewerbsfähigkeit des legalen Angebots beeinträchtigen und Beobachter stellen fest dass diese Maßnahmen dazu führen dass ein signifikanter Teil der Nachfrage auf unregulierte Plattformen ausweicht.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder kurz GGL sowie Vertreter der Branche beteiligen sich an Diskussionen über mögliche Anpassungen und Forscher haben Daten ausgewertet die zeigen dass die Kanalisierungsrate aktuell bei etwa 77 Prozent liegt was bedeutet dass nahezu ein Viertel der Online-Wetten auf nicht regulierte Anbieter entfällt und diese Zahlen stammen aus Berichten die den Druck auf die bestehenden Regelungen verdeutlichen.

Ursachen für die schwache Kanalisierung im regulierten Markt

Stakeholder haben in Gesprächen hervorgehoben dass die Kombination aus strengen Limits und zeitlichen Vorgaben Spieler dazu bewegt auf Plattformen auszuweichen die solche Beschränkungen nicht aufweisen und Daten deuten darauf hin dass die Attraktivität des regulierten Segments dadurch leidet während gleichzeitig der Schutz der Spieler als zentrales Ziel erhalten bleiben soll und Behörden prüfen nun wie Steuermodelle verändert oder Limits gelockert werden können ohne die Schutzstandards zu gefährden.

Und hier zeigt sich die Herausforderung deutlich weil die Evaluierung bis 2026 abgeschlossen sein muss und Beobachter berichten dass Anpassungen notwendig erscheinen um mehr Nachfrage in den legalen Bereich zu lenken wobei die GGL als Aufsichtsorgan eine Schlüsselrolle bei der Koordination dieser Gespräche einnimmt.

Diskussionen zwischen GGL und Branchenvertretern über Anpassungen am GlüStV 2021

Mögliche Anpassungen und Beteiligte

Vertreter der Industrie und die GGL erörtern Optionen wie Änderungen bei der Besteuerung sowie eine moderate Lockerung bestimmter Limits und diese Überlegungen basieren auf der Erkenntnis dass eine stärkere Kanalisierung sowohl dem Staat als auch dem Spielerschutz dienen könnte während unregulierte Angebote weiterhin Risiken bergen und Forscher haben in Analysen festgestellt dass die aktuellen Regelungen seit Inkrafttreten des Vertrags im Jahr 2021 zu Verschiebungen im Markt geführt haben.

Die Länder koordinieren den Prozess föderal und die Ergebnisse der Überprüfung sollen bis zum festgelegten Termin vorliegen wobei alle Beteiligten betonen dass Spielerschutz und Marktstabilität im Mittelpunkt stehen und Statistiken aus dem laufenden Jahr belegen die Notwendigkeit einer Neubewertung der bestehenden Vorgaben.

Zeitlicher Rahmen und aktuelle Entwicklungen

Die formelle Überprüfung läuft bereits und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein wobei in den kommenden Monaten weitere Gespräche zwischen Behörden und Stakeholdern geplant sind und Berichte zeigen dass der Fokus auf praktikablen Lösungen liegt die sowohl die Wettbewerbsfähigkeit stärken als auch bestehende Schutzmechanismen bewahren und die GGL überwacht diesen Prozess engmaschig um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Und obwohl die Frist noch etwas Zeit lässt machen die Beteiligten deutlich dass frühzeitige Anpassungen sinnvoll sein könnten um die Kanalisierungsrate nachhaltig zu verbessern und Daten aus dem regulierten Markt unterstreichen diese Notwendigkeit ohne dabei subjektive Bewertungen einzubeziehen.

Fazit

Die Überprüfung des GlüStV 2021 durch Deutschland markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des regulierten Glücksspielmarkts und alle beteiligten Akteure arbeiten daran Lösungen zu finden die den Anforderungen bis 2026 gerecht werden während die GGL und die Länder die Federführung behalten und die Diskussionen um Steuermodelle sowie Limits weiterhin im Zentrum stehen.